Tradition trifft Innovation!

Oberflächenveredlung
über Generationen hinweg

Seit nun 90 Jahren haben wir uns schon auf die Veredelung von Industrieprodukten konzentriert. Unsere Leistungen sind im In- und Ausland gefragt - dies gilt für viele Branchen, unzählige Bauteile und Problemstellungen. Wir sehen uns als Dienstleister und nehmen die ständige Herausforderung an, für Sie die technisch und wirtschaftlich optimale Lösung zu finden. Wir investieren in innovative Ingenieurleistungen und geschultes Fachpersonal, um auch in Zukunft Ihnen als kompetenter Partner ausgezeichnete Leistungen anbieten zu können.


Unsere Geschichte

Herr Heinrich Schnarr, der Gründer der Heinrich Schnarr GmbH traf 1926 in jungen Jahren die Entscheidung, mit seinem handwerklichen Geschick als gelernter Werkzeugmacher, sich selbständig zu machen.

Er startete in Aschaffenburg zunächst mit der eigenen Entwicklung und dem Bau von Fahrrädern. Schon kurz nach den ersten Erfolgen reifte durch seinen unternehmerischen Weitblick die Idee einer industriellen Fertigung, unterstützt durch die innovative Technologie der galvanischen Hartverchromung von korrosionsanfälligen Bauteilen der Serie „Spessartrad“.

Die nachhaltig gute Entwicklung der Aktivitäten führte kurzfristig zur durchschlagenden Entscheidung sich auf die Oberflächentechnik mit ihren weitreichenden Möglichkeiten zu konzentrieren. Hieraus entwickelte sich das bis heute bestehende Kerngeschäft der Veredlung von Bauteilen für nahezu alle modernen Ingenieurleistungen der Industrie im In- und Ausland. Somit ist das Unternehmen Schnarr eines der ältesten Lohngalvaniken in Deutschland.

Der 2. Weltkrieg mit der totalen Zerstörung des Betriebes im Jahre 1944 führte zu einem tiefen Einschnitt. Ungebrochener Unternehmergeist führte jedoch unmittelbar zu einem Neuaufbau. Die Wirschaftswunderjahre und die zielgerichteten Investitionen verlangten nach einer Standortverlagerung um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.


Seit 1958 werden am Standort in Mainaschaff auf einer Fläche von 30.000 qm mit modernster Anlagentechnik und einer Vielzahl an Rundschleif- und Finishmaschinen Werkstücke bis 13 m Gesamtlänge und einem Stückgewicht von teilw. über 20 t bearbeitet.

Herr Eugen Schnarr führt seit dem Tod von Herrn August Schnarr das prosperierende Unternehmen als geschäftsführender Gesellschafter. In der Tradition des Familienunternehmens wächst über seinen Sohn Tobias Schnarr nunmehr die 4. Generation in die zukünftigen Aufgaben hinein.

Unternehmerische Visionen führten dazu, dass aus einer durchlaufenden Fertigung nunmehr neben dem traditionellen Unternehmen ein weiteres selbständiges Standbein entstanden ist. Der noch junge neue Unternehmenszweig, die UIP GmbH & Co. KG kommt auch aus der metallverarbeitenden Industrie und fokussiert sich auf die Produktion und den weltweiten Vertrieb von innovativen Verbindungselementen, vorwiegend im Schwerlastbereich der Bauindustrie.

Alle Betriebsangehörige freuen sich über das Erreichte und auf die weitere Zukunft des Hauses Schnarr.

Wir möchten uns auf diesem Weg auch bei all unseren treuen Kunden bedanken, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, dies alles zu erreichen. Dieser Erfolg erfüllt uns mit Stolz, ist aber zugleich Ansporn.

  • 1926: Gründung des Unternehmens durch Herrn Heinrich Schnarr
  • 1934: Spezialisierung auf die Hartverchromung von Meßwerkzeugen
  • 1944: Totalzerstörung des Betriebes
  • 1948: Eintritt der beiden Söhne Hermann und August Schnarr
  • 1958: Neuer betrieblicher Standort Mainaschaff
  • 1971: Markteinführung von KANIGEN®
  • 1977: Entwicklung und Markteinführung von Kanisil®, Kaniflon® und Kanichrom®
  • 1978: Eintritt von Herrn Eugen Schnarr, heute alleiniger geschäftsführender Gesellschafter
  • 1984: Neubau einer Hartchromanlage für Werkstücke bis 20t
  • 1986: Erweiterung der Kanisil®-Anlage auf 2 x 6.000 l Badvolumen
  • 1987: Erweiterung der Kaniflon®-Anlage auf 3.000 l Badvolumen
  • 1990: Erweiterung der Kanigen®-Anlage auf 55.000 l Badvolumen
  • 2000: Erweiterung der Walzenschleifmaschine für eine Bearbeitung von Werkstücken von bis zu 13 Metern und einem Durchmesser von 1,4 Metern
  • 2005: Inbetriebnahme des neuen Hartchrombades mit horizontal drehender Veredlung
  • 2009: Kapazitätserweiterung der Kanigen®-Anlage für Kolbenstangen
  • 2015: Erweiterung der Bandschleifeinrichtung für Kolbenstangen
  • 2016: Fortschritt ohne Stillstand...